Erste Adresse bei Immobilien in Berlin

Am 01. Januar 2001 gründete der Berliner Senat als alleiniger Gesellschafter die Liegenschaftsfonds Berlin GmbH & Co. KG mit der Aufgabe, landeseigene Immobilien professionell und provisionsfrei zu vermarkten. Das Gründungskapital: ein Treuhandvermögen von mehreren tausend Grundstücken mit rund 33 Mio. m² Fläche. Das Portfolio reicht vom historischen Schwimmbad über das idyllische Laubenpiepergrundstück bis hin zu ehemaligen Krankenhausarealen oder leerstehenden Schulen.
Die rund 120 Mitarbeiter des Liegenschaftsfonds Berlin konnten sich in den vergangenen zehn Jahren gerade in der Vermarktung von Sonderimmobilien eine spezielle Fachkompetenz erarbeiten. Auch die Vermietung, Bewirtschaftung und die baurechtliche Qualifizierung kompliziert gelagerter Immobilien sind Leistungen des Unternehmens.
Mehr als ein Drittel der Immobilien, rund 5.500 Objekte mit mehr als 14 Mio. m², sind inzwischen verkauft. Über zwei Mrd. Euro wurden eingenommen. Die nach dem Verkauf folgenden Investitionen der privaten Eigentümer in die Liegenschaften erbrachten eine Bruttowertschöpfung von insgesamt rund 11 Mrd. Euro. Davon flossen 60 Prozent in die regionalen Wirtschaft: In die Modernisierung der Objekte fast drei, in Neubauvorhaben fast fünf Mrd. Euro.
Seit 2007 vermarktet der Immobiliendienstleister im Drittauftrag Objekte landeseigener Unternehmen. Prominente Verkaufsaufträge der Stiftung Oper Berlin, der Berliner Großmarkt GmbH, der Berliner Immobilienmanagement GmbH oder der Charité – Universitätsmedizin Berlin stehen beispielhaft für dessen Arbeit zum Wohle Berlins.
Zukünftig wird der Liegenschaftsfonds noch stärker als bisher soziale, kulturelle, stadträumliche, ökologische, nachhaltige und arbeitsmarktpolitische Ziele berücksichtigen. Damit besteht seine Aufgabe in der verstärkten Berücksichtigung sozialer Belange und der Sicherung von Grundstücken für den Eigenbedarf des Landes. Das Höchstpreisprinzip steht nicht mehr im Vordergrund.